21. Juni 2011
Zeit für eine Bilanz.
Nachdem wir uns nun mit vier verschiedenen Modeeinflüssen beschäftig haben, ist es Zeit die Essenz des Ganzen zu benennen. Wohin hat diese Bestimmung also geführt?
Eigentlich nirgends hin. Egal, ob Nord, Süd, Ost oder West, es gibt keine wirklich klaren, definierbaren Unterschiede. Die kann man auch einfach nicht machen, man kann diesbezüglich keine modischen Grenzen ziehen. Eigentlich, jedenfalls. Ich habe es ja de facto getan. Dies wäre mir aber nicht möglich gewesen, wenn ich nicht eine ordentliche Portion Verallgemeinerung, einen Schuss Phantasie, eine Prise Langeweile und einen ordentlichen Spritzer Worthülsen in meinem Kopf gehabt hätte. Folglich ist mein vergangenes Kauderwelsch keine haltbare Quellenangabe für soziologische Studien oder brauchbarer Input für Designer.
So kann ich abschließend sagen, dass sich die gesamte Bundesrepublik gleichermaßen dem vorgelebten Trend unterwirft und momentan straight Richtung “Reanimation der 80er” fließt und entlasse den Leser mti einem schnulzigen, lautem: We’re all in this together! HA!
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20. Juni 2011
Die vierte aller Himmelsrichtungen fehlt natürlich noch und diese ist…der Westen.
Leider fehlen mir diesbezüglich fundierte Recherchen, in dem Sinne, dass ich oft in “dem Westen” war….obgleich ich dort wohne. Nun gut, ich werfe trotzdem das, was ich weiß, in den Raum.
So legt man in diesem Gebiet großen Wert auf die Sichtbarkeit des Markennamens der getragenen Kleidung. Jeder und alles soll sehen, was der Pullover kann und wieviel man dafür hingeblättert haben. Diese Basis ist insbesondere für stinklangweilige Marken ein wunderbarer Nährboden. So kann folglich ein nichtssagender Pullover mit einem schlichten Print (ebenfalls oft nichtssagend) um den 8fachen Wert gesteigert werden. Wunderbare Welt des Kapitalismus, nicht?
Neben der Bevorzugung der Markenkleidung, liebt man es hier eine ordentliche Spur konservativ. Lange Hosen, lange Socken, lange Shirts, lange Haare. Leider liegt es mir fern noch näher ins Detail zu gehen. Alles in Allem sollte das Klischee des typischen Looks nun aufgebaut worden sein.
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15. Juni 2011
Nun denn! Es ist zeit sich in die warmen, sonnigen Gebiete des Landes zu bewegen! Ab in den Süden! Im Süden sind die Wetterbedingungen etwas anders und extremer. So ist im Winter eine hohe Schneedecke zu sehen, während die Sommermonate von heißer Schwüle und brennender Sonne ausgemacht werden. Doch der stylische Kleidungsstil lässt sich von den Unterschieden kaum beirren. Natürlich orientiert er sich dann und wann am Wetter, aber alles in allem setzt man hier auf eine kalre Linie des Lifestyles und Looks!
Alles in allem ist es dort angesagt besonders gestyled aufzutreten. In diesem Gebiet wurde Metrosexualität geboren, die Frauen lieben es figurbetont und schick. Lederhose und Mieder ist hier nur im Oktober zu sehen. Ansonsten heißt es Glamour, Glamour, Glamour. Mein imaginäres Mädchen aus dem Süden trägt folglich eine enge Hose von Miss Sixty, eine weiße Bluse, eine Nerdbrille und dazu teure, teure Markenschuhe. Natürlich darf auch die Perlenkette um den Hals nicht fehlen und es ist besonders modern die langen Haare zu einem gewollt zersausten Zopf zusammenzubinden. Blonde, braune oder schwarze Haare? Egal! Hauptsache lang! Und ehe man sich versieht ist der Style perfektioniert.
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14. Juni 2011
Es folgt der nächste Post zu meinem Thema “Modische Disparitäten”!
Wie man unschwer an der Überschrift erkennt, konzentriere ich mich dieses Mal auf die östlichen Gebiete unseres Bundeslandes. Vorweg ist zu klären, dass mir Vorurteile gegen dieses Gebiet nicht zusagen. Zu oft läuft man durch deutsche Straßen und hört die Leute mit intoleranen Sprüchen gegen diese wudnerschöne Himmelsrichtung hetzen. Manchmal ist es auch nur ein Wispern im Wind und gar nicht so gemeint. Ich befinde das jedenfalls als unnötig!! Nichtsdestotrotz wage ich es wieder eine Verallgemeinerung in Betracht zu ziehen. Reduziert auf den Look, natürlich. Frei von Verurteilungen.
Das typische Ostoutfit bildet einen ganz klaren Kontrast zu anderen Stylings. Hier ist es verbreitet seine ursprüngliche Haarfarbe gegen eine Haarkosmetik aus der Packung einzutauschen. Dabei sind keine gestalterischen Grenzen gesetzt. Ob nur die Spitzen in Knallrot, das Deckhaar Lila oder der Pony mit Streifen - erlaubt ist alles!!
Zudem trägt dieses Völkchen gerne Pullover mit Prints und wilden Stickereien. Moderne Sneaker bilden die Fußbekleidung, eine trendige Jeanshose bestimmt das Bild. Im Allgemeinen lasse ich also verlauten, dass hier “bunte Hunde” die modischen Trend bestimmen. Oftmals kann der Print nicht ausdrucksstark genug sein, der Schnitt ist raffininiert, die Farbnuancen vielseitig und die Haare unruhig gestyled. Ich persönlich kann diese Styleelemente nicht allzu gut integrieren, da sie losgelöst voneinander ein wenig zu bunt, zu schrill und zu sehr sind. Vereint man hingegen alle Facetten zu einem Look, dann wirkt das Erscheinungsbild wesentlich abgestimmter und ansprechender.
That’s the east, baby!
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9. Juni 2011
Modische Himmelsrichtungen
Gebiete unterscheiden sich durch diverse Merkmale. Abseits von Gebäuden, Infrastrukturen und Dichte konzentriere ich mich in diesem Beitrag auf den Facettenreichtum seiner Bewohner im Bezug auf die jeweiligen Kleidungsstile. Natürlich ist das pure Verallgemeinerung, jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass mancher Leser meine Ansichten teilen wird. Ich möchte meinen Blog nun nördlich beginnen lassen.
Der trendbewusste Norden Deutschlands
Vorurteile greifen in diesem Teil des Landes längst nicht mehr! Wer meint, dass hier Fischermäntel in Kombinaton mit grellgelben Gummistiefel als “in” gelten, sollte gleich zurück nach Absurdistan reisen. Auch qualmende Pfeife im Mundwinkel, Reuse und kleiner Flachmann sind völlig überzeichnete Accessoires.
Allerdings betont der Großteil der Masse gerne seine maritime Herkunft, denn die sogenannten “Fischköppe” sind stolz auf ihre raue See, kreischende Möwen und frische Meereswinde um die Nase. Die anführenden Modetrends sind demnach von maritimer Charakteristik. Ganz hoch im Kurs steht neuerdings das Ankertattoo. Dieses symbolisiert nämlich nicht nur Bodenständigkeit, sondern auch Urvertrauen und Stärke. Hierbei ist es längst nicht mehr geschlechtsspezifisch anzusehen. Selbst die zierlichsten Mädchenoberarme werden von den gestochenen Kunstwerken geschmückt. Als Oberteil empfiehlt sich in den baltischen Gebieten ein weißes Shirt mit blauen Ringeln. Dazu eine schlichte, tighte Jeans und unkomplizierte Chucks. Bei rauem Wetter kann auch gerne zum grobmaschigen Wollpullover gegriffen werden. Fertig sind die Hauptbestandteile eines typischen Nord-Looks, der überzeugt.
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